Fortsetzung:
Einige Begriffe, die in Bezug auf Filme grundlegend sind:
Die Montage (=Rohschnitt):
Unterschied zwischen Montage und Schnitt:
Die Montage ist das ordnen von Einstellungen u. Sequenzen (= mehrere aneinander gefügte Einstellungen).
Der Schnitt ist der letzte Schliff (Feinschnitt); der Zuschauer soll Übergänge zwischen den Sequenzen nicht wahrnehmen.
Einzelne Filmsequenzen werden ergänzt durch Ton und Musik.
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Das Erzählverhalten:
Wie in der Epik lassen sich Formen des Erzählverhaltens unterscheiden, die während des Films mehrmals wechseln können.
1) NEUTRALES ERZÄHLVERHALTEN:
Der Zuschauer fühlt sich als Beobachter in neutraler Position.
2) AUKTORIALES ERZÄHLVERHALTEN:
Die Wahrnehmung wird vom Regisseur in eine bestimmte Richtung gelenkt.
3) Der Zuschauer findet sich zwischen die Menschen gestellt und er soll Partei ergreifen.
4) PERSONALES ERZÄHLVERHALTEN:
Der Zuschauer erlebt das Geschehen vom Standpunkt einer Figur. Er identifiziert sich mit der Figur.
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Das Fernsehspiel:
Beim Fernsehspiel handelt es sich in der Regel um eine eigens für das Fernsehen konzipierte (=entworfene) Darstellung eines Filmgeschehens.
Dies kann in der Form einer Einzelsendung wie auch von Mehrteilern, Reihen und Serien geschehen.
Im weitesten Sinn wird darunter jede Fernsehsendung mit Spielhandlung verstanden.