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aus dem Leben eines Taugenichts - Novelle

kurze Inhaltsangabe der Novelle:

Der Ich-Erzähler, ein Müllerssohn, hat Sehnsucht nach der Ferne. Als der Vater ihn einen Taugenichts nennt und zum Wandern auffordert, kommt er der Aufforderung gerne nach und zieht mit seiner Geige zur Stadt hinaus.

Eine Kutsche mit zwei schönen Damen nimmt ihn mit, er wird auf ihrem Schloss in der Nähe Wiens Gärtnerbursche.

Er verliebt sich in die jüngere der Damen, Aurelie, doch sie ist unerreichbar für ihn.

So beschließt er weiterzuwandern und kommt bis nach Rom.

Dort gerät er an eine bunte Gesellschaft von verkleideten Adligen und Künstlern und verfängt sich in einem undurchsichtigen Netz von Liebesabenteuern, Verlockungen und geheimnisvollen Versteckspielen, aus dem er sich erst befreien kann, als die Sehnsucht nach Aurelie übergroß wird.
Er beschließt, zu ihr zurückzukehren.

Zusammen mit Prager Studenten gelangt er schließlich auf einem Schiff zum Schloss zurück. Dort stellt sich heraus, dass Aurelie keine unnahbare Adlige, sondern die Nichte des Portiers ist. Auch sie ist in den Taugenichts verliebt und die beiden heiraten.

 

Interpretation:

 

Es stellt sich die Frage, ob der "Taugenichts" wirklich ein Taugnichts ist ?

 

Zu Beginn denkt man es vielleicht, da der Vater zu seinem Sohn sagt:

"Du sonnst dich schon wieder und lässt mich alle Arbeit alleine tun!"

 

Doch der "Taugenichts" wollte blos ein anderes Leben führen als diese Spießbürger.

 

Eigentlich hat der "Taugenichts" aber viele positive Eigenschaften wie zum Beisspiel:

 

.) er ist phantasievoll

.) er ist abenteuerlustig

.) er ist naturverbunden

.) er ist wagemutig

 

und das wichtigste, er hat eine optimistische Lebenseinstellung, im Gegensatz zu den sogenannten Spießbürgern die eher pessimistisch und langweilig wirken (sein Vater, der Portier, der Gärtner, usw.).

 

Merkmale der "romantischen" Epoche in dieser Novelle:

 

.) Die Naturverbundenheit

.) mit dem Geigenspiel und Gesang drückte er seine Gefühle aus

.) er liebt die Freiheit

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