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Barock/1

politische, soziale und kulturelle Faktoren:

 

Im Barok vollzog sich eine stärkere Hinwendung der Literatur zur deutschen Sprache.

 

Politisch war die Epoche von der religiösen Spaltung und dem Dreißigjährigen Krieg geprägt.

 

Nach Ende des 30 jährigen Krieges (1618 - 1648):

Für den deutschen Adel war der Pariser Hof Ludwigs XIV. das Vorbild höfischer Etikette und Schloss Versailes mit seiner prachtvollen, imponierenden Innenausstattung der Maßstab in allen Fragen der Kunst und Gestaltung. Luxuriöse Bauten wurden errichtet und ein verschwenderisches Leben geführt.

 

Ständeklausel:

 

Die Ständeklausel besagt, dass in der Tragödie nur hochgestellte (adelige) Personen auftreten sollten, in der Komödie dagegen niedere Menschen (Personen aus dem Volk).

 

Die Spannweite der Barockliteratur ist sehr weit:

 

Lyrik: Wichtigste Formen der Epoche sind das Sonett, die Ode und das Epigramm.

 

Dramen: Eine besondere Dramenform der Barokzeit war das Jesuitendrama (Jesuitentheater).

 

Barockromane sind der höfische Roman, der Schäferroman und der niedere Roman.

 

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Lyrik:

Sonett:

Ist ein Klanggedicht

 

Ode:

Feierliches Lob- und Preisgedicht

 

Epigramm (sehr kurz):

Ist ein Sinngedicht, oft auf Grabmähler, Kunstwerken und ähnlichem zu finden

 

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Drama:

Jesuitendrama:

Es wurden oft biblische Stoffe behandelt.

Hauptvertreter: Jakob Bidermann - Cenodoxus (Tragödie)

 

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Barockromane:

 

der höfische Roman:

höfische Romane bestehen meist aus alten Sagen keltischen oder antiken Ursprungs und wurden von höfischen oder hochangesehenen bürgerlichen Dichtern verfasst.

 

Schäferroman:

Der Schäferroman stellt ein idealisiertes Landleben in der Natur dar, wo alles gut und schön ist.

 

der niedere Roman:

Die Hauptperson kommt aus den unteren Gesellschaftsschichten, darunter fällt auch der Schelmenroman.

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