
Von der Bergbauernwirtschaft zu Tourismuszentren:
Die Gebirge Europas waren ursprünglich nur von Berglandwirtschaft, Almwirtschaft und Waldnutzung geprägt. Seit dem 19. Jahrhundert begann die Abwanderung der bergbäuerlichen Bevölkerung. Vielerorts bot der Tourismus die einzige Chance die Abwanderung zu stoppen. Und wenn Almwirtschaft noch betrieben wird, dann nicht mehr in Form von Ackerbau (ist nur im Flachland rentabel) sondern Form von Viehzucht.
Almwirtschaft als jahreszeitliche Wirtschaftsform:
Form der Gebirgsweidewirtschaft kann nicht das ganze Jahr betrieben werden, sie unterliegt dem jahreszeitlichem Rhythmus. Im Winter Stallhaltung in den Tälern im Frühling erfolgt der Auftrieb auf die Alm, dort bleiben die Tiere über den Sommer und werden erst im Herbst wieder abgetrieben.
Welche Vorteile ergeben sich für den Bauern?
.) Vergrößerung der Weidefläche
.) der Bauer braucht sich nicht um das Füttern und Ausmisten der Tiere kümmern, da sie nicht im Stall, sondern auf der Alm sind
Welche Nachteile ergeben sich für den Bauern?
.) die Almen sind oft sehr abgelegen
.) unwegsames Gelände - Verletzungsgefahr für das Vieh
.) Produkte wie Milch, Käse, Butter müssen von der Alm abtransportiert werden (durch den weiten Weg muss die Milch in Milchtanks transportiert werden)
Heute werden oft aus den armen Bergbauerngemeinden reiche Fremdenverkehrsorte (vor allem durch den Schi- und Bergsport).