
c) Abschwung - Stagnation (=Stillstand), Rezession (=rückgängig):
Es geht bergab. Nachfrage und Einkommen sinken, überfüllte Lager, da kaum jemand was kauft.
d) Depression:
Es geht uns schlecht. Hohe Arbeitslosigkeit, Löhne sinken weiterhin, es wird kaum Produziert.
III.) Geldwertstabilität bzw. Preisstabilität:
Geldwertstabilität:
Unter Geldwert versteht man die Kaufkraft (wie viel Güter/ Dienstleistungen bekommt man für eine bestimmte Menge Geld). Steigen die Preise, sinkt der Geldwert.
Bleiben die Preise stabil, so bleibt auch der Geldwert stabil (also weder Inflation noch Deflation).
VI.) Außenwirtschaftliches Gleichgewicht:
Im Idealfall dürfte im Ausland wertmäßig nur so viel gekauft werden, als dem Ausland auch wieder verkauft wird.
In der Realität gibt es jedoch Defizite (es wird mehr im Ausland eingekauft, als im Ausland verkauft wird) bzw.
Überschüsse (es wird mehr ins Ausland verkauft, als im Ausland gekauft wird).
z.B. Handelsbilanz, Dienstleistungsbilanz, Einkommensbilanz:
Geldeinnahme: |
Geldausgabe: |
Zum Beispiel: |
Bilanzen für: |
Warenexporte |
Warenimporte |
Agrar- u. Industrieprodukte |
Handel |
Einreisende Ausländer; Dienstleistungsexporte |
Ausreisende Innländer; Dienstleistungsimporte |
Fremdenverkehr; Transportdienste |
Dienstleistungen |
Inländereinkommen im Ausland |
Ausländereinkommen in Österreich |
Grenzüberschreitende Erwerbseinkommen |
Einkommen |
Bedeutung Zielkonflikte:
Alle wirtschaftspolitischen Ziele können nicht gleichzeitig erfüllt werden.
I.) Bei Exportüberschüssen:
.) wird Arbeitslosigkeit ins Ausland exportiert, weil dort selbst weniger produziert wird.
.) die Inflation steigt durch das relativ geringe Warenangebot im Inland und den dadurch entstehenden Nachfrageüberhang (die Nachfrage ist höher als das Angebot)
II.) Bei Importüberschüssen:
.) Arbeitsplatzverluste im Inland
.) negative Beeinflussung des Wirtschaftswachstum
Keynesianismus gegen Neoliberalismus (Stärken und Schwächen beider Modelle):
In einem marktwirtschaftlichen System gibt es eigentlich nur zwei sinnvolle Möglichkeiten, in den Wirtschaftskreislauf einzugreifen.
Entweder man verbessert das Angebot oder man erhöht die Nachfrage .
In beiden Fällen soll dadurch die Konjunktur in Schwung gebracht werden. Hier prallen zwei grundsätzliche Ansichten und Lehrmeinungen aufeinander, die oft einander feindlich und unversöhnlich gegenüber stehen. Anschließend soll ein kurzer Überblick über diese beiden Meinungen sowie über die wichtigsten wirtschaftspolitischen Instrumente gegeben werden.
Siehe auch:
http://haus-und.heimat.eu/geographie/verkehrs_und_wirtschaftspolitik_der_eu.htm (unterer Teil)
und
http://haus-und.heimat.eu/geographie/verkehrs_und_wirtschaftspolitik_der_eu_2.htm (oberer Teil)
