
Naturräumliche Chancen und Risiken:
Naturräumliche Gliederung Österreichs (Großlandschaften – Klima – Vegetation):
Österreich liegt im Bereich der Ostalpen (die Grenze zu den Westalpen ist das Rheintal).
Die Knappheit an Siedlungs- und Wirtschaftsflächen:
Nicht einmal ein Drittel der österreichischen Landesfläche besteht aus Flach- und Hügelländern.
Die Großlandschaften:

1) (Ost) Alpen:
Im Vergleich zu den Westalpen sind sie niedriger. Die Ostalpen durchziehen von der Schweiz und Liechtenstein aus ganz Österreich.
2) Granit- und Gneishochland:
Dieses Gebiet befindet sich im Norden Österreichs, welches das Mühl- und Waldviertel umfasst.
3) Karpatenvorland:
Das Karpatenvorland umfasst das westliche Weinviertel.
4) (nördliches) Alpenvorland:
Im Jungtertiär (vor etwa 25 Millionen Jahren) war das Gebiet des heutigen nördlichen Alpenvorlands von einem Meer bedeckt.
5) Wiener Becken:
Das Wiener Becken befindet sich geographisch gesehen im Dreiländereck zwischen. Tschechien, der Slowakei und Österreich.
6) Vorland im Osten:
Am Ostrand der Alpen gelegen (südliches Burgenland und untere Steiermark).
Das Klima:
Österreich befindet sich in den gemäßigten Breiten und weist mitteleuropäisches Übergangsklima, das durch ozeanische und kontinentale Einflüsse gekennzeichnet ist auf:
.) weite Teile des Bundesgebietes liegen in der Westwindzone
.) die Temperatur unterschiede zwischen Sommer und Winter sind im Westen geringer
.) es gibt überall ausreichende Niederschlagstätigkeit; diese nimmt aber nach Osten hin ab und mit der Höhe zu
Durch geographische Lage, Oberflächenform und Höhenlage kommt es zu einer Differenzierung in vier Klimazonen:
I) Alpines Klima:
.) kurze, relativ kühle Sommer
.) lange schneereiche Winter
.) die Niederschläge sind reichlich zu allen Jahreszeiten
.) Steigungsregen und Föhn (siehe Skizze unterhalb)
