
Das Klima (Fortsetzung):
II) Pannonisches Klima:
.) In diese sind vor allem die Flach und Hügelländer am Alpenostrand (Weinviertel, Wr. Becken, N-Burgenland) einzuordnen. Dieser Raum stellt den Übergangsbereich zum kontinentalen Steppenklima dar und ist durch heiße trockene Sommer und kalte Winter gekennzeichnet, die Niederschlagsmenge ist die geringste, die jährliche Temperaturschwankung die höchste von Österreich.
III) Illyrisches Klima:
Sie ist am SO-Rand der Alpen, in der Grazerbucht und im Klagenfurterbecken zu finden und liegt im Einflussbereich mediterraner Luftmassen. Die klimatische Situation ist durch hohe Luftfeuchtigkeit sowie durch starkregen im Spätsommer und herbst gekennzeichnet.
IV) Mitteleuropäisches Übergangsklima:
Diese finden wir am Alpennordrand, nämlich im Alpenvorland und auf der Böhmischen Masse. Die Sommer sind relativ kühl, der Herbst ist gekennzeichnet durch lange, Schönwetterperioden, die Winter sind kalt. Auf der böhmischen Masse zeigt sich dieses Klima auf Grund der Höhenlage rauer, windreich und schneereich.
Die Vegetation:
Naturparks in Österreich:
Welchen Kriterien müssen Nationalparks entsprechen?
.) Naturbelassen; vom Menschen nicht oder nur wenig verändert
.) Kontrollierte Zulassung des Tourismus
.) keine Nutzung erlaubt – Z.B.: von Bodenschätzen, Holz. usw.
.) Nationalpark muss rechtlich geschützt sein und überwacht werden
Nationalparks in Österreich:

Naturraum und Wirtschaftsentwicklung:
z.B.: Burgenland – Therme Bad Tatzmannsdorf und Therme Stegersbach – Kur- und Wellnesszentren:
Durch die Thermen gibt es einen gewaltigen Aufschwung bei den Touristen. Ohne diese Thermen wäre das Gebiet touristisches „Niemandsland“.
oder
die Steinindustrie im Mühl- und Waldviertel:
Mitte des 19. Jh profitierten Unternehmen vom Abbau und der Verarbeitung von Granit. Es war zu dieser Zeit ein Bauboom in Wien und Budapest.
die Holzindustrie im Mühl- und Waldviertel:
Es gibt große Waldbestände für die Holzverarbeitung.
Nachhaltiger (sorgsamer) Umgang mit Ressourcen:
Wasser:
Sauberes Quellwasser ist in Österreich im Überfluss vorhanden. Etwa 1/3 der Grundwassergebiete Österreichs sind durch Intensivlandwirtschaft (durch den Einsatz von Düngemitteln), Müll, Abwasser, dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und der Industrie gefährdet.
Bodenversiegelung:
(Bv. bezeichnet das Bedecken des natürlichen Bodens durch Bauwerke des Menschen)
Nur 40% der Landesfläche Österreichs sind besiedelbar.
Trotz des geringen Bevölkerungswachstums steigt der Flächenverbrauch sowohl in den ländlichen als auch den stadtnahen Gebieten (z.B.: durch wachsende Wohnsiedlungsflächen oder betrieblich genutzten Flächen, u.s.w.).
Überlasteter Dauersiedlungsraum:
Der Dauersiedlungsraum bildet die Summe der Kategorien Baufläche, Verkehrsflächen, landwirtschaftliche Nutzung.
Betrifft großteils unseren Alpensiedlungsraum, der sich in den Tälern befindet.
In Tirol z.B. beträgt der Dauersiedlungsraum nur ca. 13% der Landesfläche.
Luft:
Erhöhter CO2 Ausstoß in Österreich. Österreich ist von der Erreichung seiner Klimaziele weit entfernt (Kyoto-Protokoll).
Hauptverursacher:
.) Straßenverkehr
.) Industrie
.) kalorische (=die Wärme betreffend) Kraftwerke
(Wärmekraftwerke [bei denen etwas verbrannt wird])