18. / Politische und ökonomische Systeme im Vergleich / globale sozioökonomische Disparitäten - Ursachen, Auswirkungen und Gegenstrategien / Entwicklungspolitik / Entwicklungshilfe / Akteure der Entwicklungshilfe / österreichische Entwicklungshilfe

 

 

Globale sozioökonomische Disparitäten Ursachen, Auswirkungen und Gegenstrategien:

 

Im Jahr 1960 wurden viele afrikanische Kolonien selbstständig, und man dachte, dass ab diesem Zeitpunkt die ökonomische Entwicklung voran schreiten würde. Das Gegenteil war der Fall. Viele ehemalige Kolonien sind derzeit ärmer als 1960.

 

Entwicklungspolitik:

 

Entwicklungspolitik ist ein Überbegriff für staatliche Programme, die die politische , wirtschaftliche und soziale Situation in unterentwickelten Staaten verbessern sollen.

 

Ziele der Entwicklungspolitik:

 

Bekämpfung der Armut

Frieden sichern

Entschuldung vorantreiben

Umwelt und Ressourcen bewahren

Bildung fördern

Ernährung sichern

Menschenrechte wahren, Demokratie fördern

Gleichberechtigung der Geschlechter

Leben retten, Gesundheit fördern

 

Siehe auch unter Milleniumsziel (sind in etwa die gleichen Ziele bzw. passt die dortige Antwort auch):

http://haus-und.heimat.eu/geographie/globalisierungsprozess_3.htm

 

Begriff Entwicklungshilfe (=vor allem eine finanzielle Hilfe):

 

Entwicklungshilfe im neuen Sprachgebrauch:

Entwicklungszusammenarbeit

dient als Sammelbezeichnung für Leistungen:

 

.) materieller Art - Kapitalhilfe: Kredite, Zuschüsse, und

.) nichtmaterieller Art - technische Hilfe: Entsendung von Experten und Beratern, .

 

Die Entwicklungshilfe wird von einem Staat zum anderen Staat (bilateral [=zweiseitig]) oder

über internationale Organisationen, Banken, Agenturen (multilateral [=mehrseitig]) gewährt.

 

Akteure der Entwicklungshilfe:

 

.) USA: derzeit erscheint der USA aber die Sicherheitspolitik im Bezug auf Bekämpfung des Terrorismus wichtiger als die Entwicklungshilfe, und sind auch gegen die Erhöhung der Entwicklungsgelder

.) EU: Wichtig für die EU ist die Stärkung der Exportaktivitäten der Entwicklungsländer. Seit 1971 senkte bzw. beseitigte die Union die Zölle für den überwiegenden Teil der Einfuhren aus Entwicklungsländern

.) China: Der zukünftige Wirtschaftsriese tritt immer mehr auch als Entwicklungshelfer auf. Die Gründe dafür sind allerdings weniger humanitär geprägt (z.B.: wegen starken Rohstoffbedarf)

 

Österreichische Entwicklungshilfe:

 

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Ost- und Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

 

Das Außenministerium plant Programme (macht die Entwicklungspolitik), darin enthalten:

 

Ziele und Aufgaben (der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit) :

.) Armut verringern

.) Sicherheit fördern

.) Ressourcen nachhaltig schützen

 

Ebenfalls verankert sind die in den Programmen und Projekten geltenden Grundprinzipien :

.) Eigenverantwortung der Partnerländer für ihren Entwicklungsweg

.) Respekt vor kultureller Vielfalt

.) Gleichstellung zwischen Frauen und Männern

 

Österreich führt Entwicklungszusammenarbeit bilateral mit Partnerländern und multilateral gemeinsam mit internationalen Organisationen durch.

 

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