17. / Globalisierung – Chancen und Gefahren / globaler Klimawandel / Ursachen - Auswirkungen / Klimaschutz und Klimapolitik / Kyoto-Protokoll / Strategien einer nachhaltigen Entwicklung

 

Globaler Klimawandel:

 

Zahlreiche Wissenschaftler/innen warnen eindringlich vor den unabsehbaren Folgen des raschen Klimawandels. Der rasche Anstieg des CO 2 –Gehalts der Atmosphäre bedingt eine Temperatursteigerung, wodurch der Wasserhaushalt der Erde aus dem Gleichgewicht gerät. Manche Regionen werden

.) Wasserknappheit erleben,

.) andere unter Wasser stehen.

Das gewohnte Bild der vergletscherten Alpen wird bald Geschichte sein. Alle bisher getroffenen Maßnahmen scheinen derzeit viel zu langsam zu greifen, um noch Wirksamkeit zu zeigen. Nur globale Anstrengungen können weit reichende Schäden für die Volkswirtschaften und die Menschen verhindern.

 

Ursachen:

 

Beitrag diverser Wirtschaftsbereiche zum Treibhauseffekt:

.) Waldbrandrodung (keine Pflanzen mehr da, die der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen)

.) Landwirtschaft (in der Landwirtschaft, vor allem in der Viehzucht wird Methan freigesetzt)

.) Verkehr

.) Kohlekraftwerke (sind große Kohlendioxidfreisetzer)

 

Auswirkungen:

 

.) Schmelzen der Gletscher

(die Gletscher Grönlands, die Pasterze unterhalb des Großglockners sowie die Gletscher auf dem Kilimandscharo, Afrikas höchstem Berg) – dadurch gehen enorme Süßwassermengen verloren.

Das Abschmelzen der Arktis legt Rohstoffquellen frei (unter dem Eis wird ¼ der Welt-Erdöl- und Gasreserven vermutet):

 

Siehe z.B. folgenden Link (dort im letztem Absatz) zu: „Öl- und Erdgasboom“:

http://haus-und.heimat.eu/geographie/nutzung_von_knappen_ressourcen.htm

 

.) Anstieg des Meeresspiegels durch schmelzen der Gletscher

.) Auswirkungen auf die Landwirtschaft (Dürre)

Die Dürre bringt auch in weiten Teilen Südeuropas dramatische Einbußen für die Landwirtschaft.

 

 

Klimaschutz und Klimapolitik:

 

Klimaschutz mit erneuerbaren Energien :

 

) Erneuerbare Energie , auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, wie z.B.:

.) Sonnenenergie

.) Windenergie

.) Wasserkraft

also unerschöpflich und klimafreundlich , da bei der Energiegewinnung keine Unmengen an Treibhausgasen entstehen.

 

•) Fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas haben zwei wesentliche Nachteile: Keine unendliche Verfügbarkeit und hohe klimaschädliche Emissionen .

 

•) Atomstrom ist weder billig noch gut fürs Klima ! Zudem ist auch der Brennstoff Uran nicht unendlich vorhanden.

 

Wie kann man persönlich den Klimawandel bremsen?

 

.) K wie Konsum (überlege, ob du gewisse Produkte überhaupt brauchst - Müllvermeidung)

.) L wie Lebensmittel (Produkte aus der Nähe kaufen - vermeide lange Transportwege)

.) I wie Innenraumtemperaturen (z.B.: lieber einen Pullover an, als die Heizung an)

.) M wie Mobilität (Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel)

.) A wie Aktive Beteiligung

 

Kyoto-Protokoll:

 

Protokoll von Kyoto der Vereinten Nationen.

Im Kyoto-Protokoll verpflichten sich Industriestaaten der Welt dazu, ihre gesamten Emissionen an Treibhausgasen bis 2012 um 5 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken.

Entwicklungsländer und Schwellenstaaten dagegen mussten sich zu nichts verpflichten.

 

Nachhaltige Entwicklung:

 

Unter nachhaltiger Entwicklung versteht man nach gängiger Definition eine „Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“. Anders gesagt geht es darum, so zu handeln, dass das Wachstum von heute nicht die natürlichen Lebensgrundlagen und die wirtschaftlichen Wachstumsmöglichkeiten für künftige Generationen infrage stellt. Nachhaltige Entwicklung umfasst somit drei Komponenten, nämlich die

.) ökonomische,

.) die soziale und

.) die ökologische

Dimension, die von der Politik in ausgewogener Weise berücksichtigt werden müssen.
Die 2001 beschlossene und 2005 überarbeitete EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung wird u.a. durch den Grundsatz ergänzt, dass die

.) Umweltbelange

auch in alle anderen Bereiche der EU-Politik einzubeziehen sind, in denen politische Maßnahmen mit Umweltauswirkungen verbunden sein könnten.

 

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