14. / Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme / Sozialpolitik / Finanzierung des sozialen Netzes / Sozialstaat in der Krise / Armut in Österreich – Grundeinkommen

 

Finanzierung des sozialen Netzes:

 

Einnahmen der Sozialversicherung:

 

.) durch den Beiträgen der Versicherten und Dienstgeber

.) Einnahmen des Bundes

.) Kostenbeteiligungen bei z.B. Medikamenten, Spitalsaufenthalte, etc.

 

Defizite werden mit allgemeinen Steuermitteln ausgeglichen.

 

 

Sozialstaat in der Krise:

 

Sozialabbau - Gründe?

 

.) nachlassendes Wirtschaftswachstum

.) demografische Entwicklungen

.) Staatsverschuldung

.) Arbeitslosigkeit

 

Es werden zum Teil staatliche Leistungen gekürzt.

 

 

Armut in Österreich – Grundeinkommen (=bedarfsorientierte Mindestsicherung):

 

Risikofaktoren für Armut in Österreich:

 

.) Langzeitarbeitslose

.) Arbeiter(innen) in Niedriglohnbranchen

.) Alleinerzieherinnen

.) Arbeitsmigranten (werden schlecht bezahlt, Sprechen unsere Sprache nicht gut)

.) Haftentlassene oder Wohnungslose

 

 

Bedarfsorientierte Mindestsicherung:

 

Die bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) ist eine Sozialleistung in Österreich, die am 1. September 2010 eingeführt wurde. Sie hat die bislang je nach Bundesland unterschiedlich geregelte Sozialhilfe ersetzt.

Sie besteht aus einer Bargeldleistung und einer unentgeltlichen (=ohne Gegenleistung) Krankenversicherung .

 

 

Anspruchsberechtigte sind:

 

.) österreichische Staatsbürger

.) EU-Bürger

.) Drittstaatsangehörige, die bereits länger als fünf Jahre rechtmäßig in Österreich leben

.) anerkannte Flüchtlinge

 

 

…die …

 

.) hilfsbedürftig sind

.) deren jeweiliger Bedarf nicht durch eigene Mittel gedeckt werden kann

 

…Einkommen, Arbeitslosengeld, … werden jeweils angerechnet und reduzieren den Anspruch.

 

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