19. / Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren / Bedeutung von Metropolen / nachhaltige Stadt (Fortsetzung - Entwicklung) / Globale Stadtmodelle /Städte als Spiegelbilder ihres Zeitalters (Grundrisse und Merkmale einer mitteleuropäischen Stadt: Mittelalter 10. – 15. Jh.; Renaissance, Absolutismus 16. – 18. Jh)

Nach dem 2. Weltkrieg:

 

Von 1945 bis etwa 1960:

Viele Industriestädte Europas wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe beschädigt. Wiederaufbau bzw völlige Neubebauung ganzer Stadtviertel in den Städten in den Jahren 1945 bis 1960: bessere Lebensqualität (Versorgung, Arbeitsplätze, Infrastruktur, usw.).

 

Von 1960 an bis etwa 1970:

Die Abwanderung (Suburbanisierung) ins Umland beginnt. Bedingt durch die höhere Mobilität aufgrund der steigenden Anzahl der Autos, einer besseren Infrastruktur sowie durch den größeren Platzanspruch des Mittelstandes.

 

Von 1970 an bis heute:

Die nun gewachsenen Umlandgemeinden halten einen hohen Anteil an Pendlern sowie Belastungen an Verkehr. Ein Trend zur „Amerikanisierung“ macht sich in den Städten bemerkbar: In den städtischen Randzonen entstehen Einkaufszentren, Büroquartiere und

Industrieparks.

 

Globale Stadtmodelle:

 

Grundrisse und Merkmale einer mitteleuropäischen Stadt:

 

Mittelalter 10. – 15. Jh.:

 

Merkmale: Kirche; Markt, Rathaus im Zentrum;

Mauern; Türme; Gräben; enge verzweigte Straßen.

 

 

Renaissance, Absolutismus 16. – 18. Jh.:

 

Ausbau vorhandener Städte; bau von Residenzstädten = Hauptstädte

Merkmale: im Zentrum Schloss; Festung mit Bastionen

Erklärung Bastion (österreichisch auch Bastei genannt):

= Teil einer Festung (dient als Verteidigungsstellung)

 

Grundriß einer fürstlichen Anlage einses absolutistischen Herrschers des Barock:

Ihre Residenzen planten die absolutistischen Fürsten häufig außerhalb bereits bestehender Städte.

Als bekannte Beispiele können hier Versailles und Schönbrunn genannt werden.

 

z.B: Palmanova in Norditalien:

 

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