2. / Wechselwirkung der Geofaktoren / Definition Ökosysteme - Geofaktoren

Ökosystem:

 

Als Ökosystem bezeichnet man einen bestimmten, räumlich abgegrenzten Lebensraum, das heisst alle darin enthaltenen Lebewesen und Materie.

 

 

Geofaktoren:

 

Sind in der Geographie alle natürlichen und menschlichen Geofaktoren der Erdoberfläche.

Zu den Geofaktoren zählen: das Gestein, das Relief [= die Oberflächengestalt der Erde], der Boden, Wasser, die natürliche Pflanzen- und Tierwelt und das Klima.

Alle Geofaktoren stehen in einem spezifischen Wirkungsgefüge zueinander, sie beeinflussen sich gegenseitig.

 

 

 

Relief:

 

Kräfte die das Relief gestalten teilt man in 2 Gruppen: endogene (=von innen) Kräfte und exogene (=von außen) Kräfte.

 

Endogene Kräfte (für das grobe Relief): Gebirgsbildung, Vulkanismus und Erdbeben.

 

Exogene Kräfte (für die Kleinmodelierung): das sind die Kräfte des fließenden Wassers, des Eises, des Meeres und des Windes.

 

 

Boden (Bodenbildung durch Verwitterung und auf Sedimenten [=Ablagerungen]:

 

Erklärung => Verwitterung: Mit Verwitterung bezeichnet man die Arbeit aller Prozesse, welche den physikalischen Zerfall des Gesteins an der Erdoberfläche herbeiführen.

 

 

Gesteine sind in den weitaus meisten Fällen das Ausgangsmaterial für die Bodenbildung. Eine grobe Zerlegung erfolgt durch die mechanische Verwitterung. Dabei dringt Wasser in feine Felsritzen ein. Nach unzähligen Wiederholungen spaltet sich der Gesteinsbrocken, nach Jahrzehnten besteht er nur mehr aus feinen Krümeln. Eine ähnlich zerkleinernde Wirkung haben extreme Temperaturwechsel, die in Wüsten innerhalb weniger Sekunden bis über 40°C betragen können.

 

Kalkgestein (=von Lebewesen abgelagert [z.B.: Ablagerung von Schalen fossiler Kleinstlebewesen]) z.B.: Muschelkalk

Bodenbildung: verwittert durch chemische Reaktionen, die von CO2 (Kohlendioxid) und dem Niederschlagswasser ausgelöst werden.

 

Löss (Löss ist ein vom Wind transportiertes Sediment [Ablagerungsgestein], das aus Feinmaterial [=korngrößenmäßig] besteht)

Löss

Im Laufe der Zeit entstand aus diesen wertvollen Sedimenten ein gelblich-brauner Boden - der sogenannte Löss. Er ist außerordentlich fruchtbar und insbesondere für Ackerbau besonders gut geeignet.

 

 

Vegetation: hängt von 3 Faktoren ab: vom Klima, der Meereshöhe und dem Breitengrad

 

.) Höhenstufen:

 

Höhenstufen sind abhängig vom Breitengrad und Klima!

 

 

...nachfolgend ein Modell unserer Breitengrade:

 

 

Die Vegetation kann in verschiedene Höhenstufen eingeteilt werden:

 

Je höher umso kälter, deshalb ändert die Pflanzen- und Tierwelt mit der Höhe.

Alle 100 Meter nimmt die Temperatur jeweils um 0,5 bis 0,8 Grad Celsius ab.

 

 

Laubwaldstufe: bis 1000 m:

 

Laubwald (bis ca. 500m), anschließend Mischwald

 

Subalpine Stufe: 1000 - 2000 m:

 

Nadelwald, anschließend Baumgrenze

 

Alpine Stufe: 2000 - 3000 m:

 

keine Bäume mehr, es wachsen Sträucher und Wiesen,

 

Almenregion

 

Schneestufe: ab 3000 m:

 

Beginn der Schneegrenze, Flechten, Moose, Schnee und das ewige Eis;

es ist das Gebiet der Gletscher

 

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