
Wind (Wind ist “bewegte Luft“):
Zwischen Hoch- und Tiefdruck kommt es zu Ausgleichsströmungen, die als Winde bezeichnet werden.
Winde wehen immer von einem Hoch zu einem Tief und folgen damit dem Druckgefälle.
Erklärung:
Wegen der unterschiedlichen Temperaturverhältnisse besteht zwischen diesen beiden Luftmassen (am Pol und am Äquator) ein Druckgefälle in der Höhe. Kalte Luft nimmt weniger Platz ein, warme mehr, deswegen ist die warme Luftmasse sozusagen höher (siehe Beispiel "Luftdruckunterschiede" unten). Wegen diesem Druckgefälle findet nun ein Druckausgleich statt, eine vom Äquator zu den Polen gerichtete Strömung.
Durch die Corioliskraft (diese Kraft entsteht durch die Drehbewegung der Erde) werden die Winde jedoch nach Westen oder Osten abgelenkt.
Das Bild unten zeigt ein vereinfachtes Beispiel, wie Luftdruckunterschiede entstehen können und welche Luftbewegungen (Winde) sie auslösen.

z.B.: An einem heißen Sommertag:
Die Erdoberfläche wird durch die Sonne erwärmt (aber nicht alle Bereiche gleich stark).
Die Luft über dem Wald bleibt kühler als über dem bloßem Ackerland.
Der Luftdruck über dem Acker ist daher geringer
(da die heißere Luft aufsteigt und der Luftdruck am Boden geringer wird).
Die kühlere Luft aus dem Wald strömt zum geringeren Luftdruck (schwarze Pfeile).
Erwärmte Luft steigt auf (rote Pfeile).
Nachdem die Aufwärtsbewegung der erhitzten Luft einmal begonnen hat stellt man in der Höhe ein umgekehrtes Luftdruckmuster fest (siehe oben "Winde wehen immer von einem Hoch zu einem Tief").
Dort, wo die aufsteigende Luft hintransportiert wird, gibt es plötzlich relativ gesehen mehr Luft (warme Luft dehnt sich aus) als in benachbarten Bereichen.
Ein sog. Höhenhoch ist entstanden, aus dem die Luft zum tieferen Druck hin("unter")strömt
= Druckgefälle (graue Pfeile).
Dieses strömen nennen wir Wind!
oder:
hier zur Wiederholung eine Grafik für =>
Wie entstehen Hoch- und Tiefdruckgebiete?