2. / Wechselwirkung der Geofaktoren / Klima / Luftdruck- und Windgürtel / Seite 4

 

Hochdruckgebiete:

z.B.: die Sahara (=ständiges Hochdruckgebiet)

hier sinken die Luftmassen (absteigende Luftmassen bewirken stets eine Auflösung der Wolken) - je tiefer sie sinken, desto mehr erwärmen sich die Luftmassen - und je mehr sich die Luftmasse erwärmt, desto trockener wird sie - d.h. trockene Luft, wenig Wolken und viel Sonne

 

 

Tiefdruckgebiete:

z.B.: Äquatorgegend (Sonne steht hier im Zenit [=stärkste Strahlkraft] und heizt Boden auf)

 

warme Luft steigt auf - das wiederum bedeutet Tiefdruck (das heisst wenig Druck am Boden, weil die warme Luft aufsteigt) - irgendwann erreicht die Luft eine Höhe wo es so kalt ist, dass die Luft kondensiert und es kommt zu Regenfällen

 

an der äquatorialen Tiefdruckrinne sind immer starke Niederschläge

 

 

 

Am Äquator herrscht die höchste Sonneneinstrahlung. Durch die Erwärmung steigt die feuchte Luft auf und es entsteht ein Tiefdruckgebiet, die sogenannte äquatoriale Tiefdruckrinne. Die aufgestiegene Luft strömt Richtung Nord und Südpol. Auf der Höhe der Wendekreise sinkt die abgekühlte Luft wieder ab. Absteigende Luftbewegung führt zu Hochdruck. Es entsteht der subtropische Hochdruckgürtel. In dieser Zone ständiger Trockenheit liegen die großen Wüsten (z.B. die Sahara).

 

Zwischen dem subtropischen Hochdruckgürtel und der äquatorialen Tiefdruckrinne wehen ständig Winde. Es sind dies die sogenannten Passate. Auf der Nordhalbkugel kommen diese Winde aus dem NO, deshalb heißen sie NO-Passate. Auf der Südhalbkugel heißen sie SO-Passate. Beide Winde strömen Richtung Äquator.

 

Von den Polarkreisen in 66,5 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite bis zu den Polen kann sich die Luft kaum erwärmen. Die Luft bleibt auf Grund der Kälte am Boden. Somit entsteht das polare Kältehoch, das nicht nur extrem niedrige Temperaturen, sondern auch sehr geringe Niederschläge aufweist. Weiter südlich, wo es schon wärmer ist, steigt die Luft wieder auf, es entsteht die subpolare Tiefdruckrinne. Zwischen dem polaren Kältehoch und der subpolaren Tiefdruckrinne wehen die polaren Ostwinde.

 

Zwischen dem 35. und dem 65. Breitengrad fließen die polare Kaltluft und die subtropische Warmluft zusammen. Zwischen dem subtropischen Hoch und dem subpolaren Tief wehen die sogenannten außertropischen Westwinde.

 

 

<==== zurück

 

weiter zu Seite 5