
Zusammenschlüsse auf wirtschaftlicher und politischer Ebene:
Große Weltwirtschaftsblöcke (Freihandelszonen):

In der Entwicklung des weltwirtschaftlichen Systems sind derzeit zwei gegensätzliche Trends zu bemerken. Einerseits wird von allen Staaten und insbesondere von der WTO der Freihandel gefordert, andererseits bilden sich immer mehr regionale Wirtschaftsblöcke, die zwar intern den Handel liberalisieren, extern jedoch neue Handelsbarrieren gegenüber außen stehenden Staaten aufbauen.
Siehe auch: http://haus-und.heimat.eu/geographie/verkehrs_und_wirtschaftspolitik_der_eu_3.htm und
Auswirkungen des europäischen Integrationsprozesses
Vorbild für fast alle regionalen Wirtschaftsblöcke ist die EU, bei allen anderen Abkommen handelt es sich um partielle Freihandelszonen (der Freihandel bezieht sich auf einige Produktgruppen).
Neben der EU hat nur die MERCOSUR (=Gemeinsamer Markt Südamerikas) die Stufe einer Zollunion (=gemeinsames Zollgebiet) erreicht.
Die EU:
Die NAFTA (North American Free Trade Agreement [übersetzt: Freihandelsabkommen]) :
Gründung: 1994
Die NAFTA ist keine Zollunion.
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Nochmals kurz der Unterschied zwischen Zollunion und Freihandelszone erklärt:
Bei beiden (Zollunion und Freihandelszone) werden keine Zölle erhoben, mit dem Unterschied, dass bei der Freihandelszone jedes Mitglied weiterhin seine volle Autonomie bei der Gestaltung seiner Handelspolitik (Drittlandszollsatz, Einfuhrzoll, etc) gegenüber Drittstaaten behält (z.B.: EFTA, NAFTA).
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Betreffend den Ländern:
.) USA
.) Kanada
.) Mexiko
FTAA (Gesamt-)Amerikanische Freihandelszone :
Von Alaska bis Feuerland (Ausnahme Kuba).
